Halle an der Saale, die größte Stadt Sachsen-Anhalts, liegt im mitteldeutschen Tiefland auf 87 Metern über dem Meeresspiegel. Die Saale durchfließt das Stadtgebiet und definiert die tiefsten Lagen. Halle war historisch berühmt für seine Salzgewinnung – die Solequellen liegen direkt in der Innenstadt.
Kurzinfo auf einen Blick
| Höhe über NN | 87 m |
|---|---|
| Tiefster Punkt (Stadtgebiet) | 73 m |
| Höchster Punkt (Stadtgebiet) | 200 m |
| Koordinaten | 51.4830° N, 11.9700° E |
| Bundesland | Sachsen-Anhalt |
Topografie: Wie ist das Stadtgebiet geformt?
Das Saale-Tal liegt auf 73–80 m. Die Innenstadt auf dem Hochufer liegt auf 85–100 m. Südliche und östliche Stadtteile steigen auf 150–200 m (Granauer Berge).
Höhen nach Stadtteilen
| Stadtteil / Bereich | Höhe über NN |
|---|---|
| Saale-Tal / Peißnitz | 73–80 m |
| Altstadt / Markt | 85–100 m |
| Südliche Innenstadt | 100–120 m |
| Kröllwitz / Heide | 120–160 m |
| Granauer Berge Ost | 160–200 m |
Klima und Höhe: So wirkt sich die Lage aus
Halle liegt im mitteldeutschen Trockengebiet und hat ein kontinentales Klima mit wenig Niederschlag und warmen Sommern.
Interessante Fakten zur Höhenlage
- Hallenser Solequellen in der Innenstadt (83 m ü. NN) liefern seit 3000 Jahren Salz.
- Georg Friedrich Händel wurde 1685 in Halle (85 m ü. NN) geboren.
- Halle liegt im mitteldeutschen Trockengebiet mit nur ca. 480 mm Jahresniederschlag.
Städtevergleich – Höhe in der Region
Häufige Fragen zur Höhe von Halle (Saale)
Wie hoch liegt Halle (Saale) über dem Meeresspiegel?
Halle liegt auf durchschnittlich 87 m – von 73 m im Saale-Tal bis 200 m in östlichen Stadtteilen.
Warum war Salz in Halle so wichtig?
Natürliche Solequellen machten Halle zu einem der bedeutendsten Salzproduzenten Mitteleuropas. Salz war im Mittelalter wertvoll wie Gold.